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3. August 2016 3 03 /08 /August /2016 18:49

OLYMPIA

DIE ATHLETEN- UND MONETENORGIE 2016 RIO.

Olympia 2016 Brasilien.

Olympia, immer wieder nur ein Lumpenjahr.

 

Gott allein alle Ehre, alle Liebe.

DER OLYMP ist der Sitz der Heidengötter, die da Dämonen sind, denn nur einer ist der wahre Gott, er der Allerheiligste Allmächtige Geist, der Schöpfergott, der Geist der absoluten Wahrheit und der fundamentalen Logik und Vernunft.

OLYMPIA  DIE ATHLETEN- UND MONETENORGIE 2016 RIO

Olympia das ist ein satanischer Kult, ein Event des Satans, die zur Schau Stellung der Fähigkeiten des athletischen Menschen ohne dem Schöpfergott die Ehre zu geben.

Dem Allmächtigen Geist, dem Schöpfergott aber gebührt in allem in erster Linie alle Ehre, alle Liebe, alle Anerkennung, alle Bewunderung.

 

OLYMPIA, das ist der von Gott verfluchte Heidenkult,

das Geistlose, das Gottlose, der Körperkult, der menschlich weltlich selbstherrliche Selbstbeweihräucherungskult des aufrecht gehenden Tieres, des Homo sapiens, der sich lügnerisch in selbsttäuschender Weise Mensch nennt, denn der Titel MENSCH gebührt nur den göttlichen, geistigen Seelen bzw. Psychen, denn nur diese sind wirkliche Menschen.

DER IST EIN MENSCH,

dessen Seele, den Willen und die Liebe zur Wahrheit hat,

die Seele, die Psyche, in der keine Unwahrhaftigkeit zu finden ist.

 

Also Fluch um Fluch über Olympia und den ganzen Sportkult bis zur totalen Vernichtung.

Die Feindschaft gegen den Materialismus und Sensualismus ist ein Beweis für das Göttliche im Menschen, und so ist also auch die Feindschaft gegen den ganzen Sportkult und desssen Brimborium ein Beweis für das Göttliche im Menschen.

Gebt dem grossen Gott, dem grossen Geist die Ehre, der da den Himmel und die Erde, der den Kosmos geschaffen hat.

2008

 

OLYMPIA - NEIN !

Wem bringt die Affenbalztanzprozession und Athletenorgie denn wirklich etwas ein.?

Das dumme Volk arbeitet und bezahlt doch nur für Monetenorgien beim Bau und für die Schau des total geistlos ausstaffierten, teuren und pompösen Sprint-, Spring-, Lauf-, Werf-, Schwimm-, Box-, Schlag-, Heb-, Stich-, Schiess- und Arschkriecher- Olympia-Heiligenschrein.

*

DER GEIST OLYMPIAS IST VON GOTT VERFLUCHT UND IST ZUM SCHEITERN VERURTEILT.

Völkerverständigung ohne den Willen zur Wahrheit ist zum Scheitern verurteilt.

Solange die Völker sich nicht im Geist und Willen der Wahrheit verständigen, wird es auch keine wirkliche Völkerverständigung, keine Einheit, keinen Frieden und keine Freiheit geben.

Der Geist Olympias kann zu keinem positiven Ergebnis führen.

Der Geist Olympias ist zum Scheitern verurteilt.

Der Geist Olympias ist der Weg in den Ruin.

Olympia und so die ganze westliche und materialistisch orientierte Welt hat kein geistig positives Fundament.

OHNE WAHRHEIT IST MAN DER EWIGE VERLIERER.

Ohne Wahrheit ist auch jeder Olympiasieger immer nur ein totaler Verlierer.

 

Sie nennen es Politik, Religion und Kultur das Volk zum athletischen Schwachsinn und zum Luxusprunken zu verführen und mit dem Materialismus in den ewigen Ruin zu manipulieren.

Da wo Politik, Wirtschaft, Kunst, Religion und Kultur der Wahrheit nicht dienlich und zuträglich sind, da sind sie nur das Volk versklavende und ausbeutende Komplexe, Idole, Dämonen und Parasiten.

Vorsätzlich Fehler zu begehen, das nennen sie Politik machen,

die Völker und die Erde für den grössten Unfug auszubeuten und zu ruinieren.

Da wo der dauerhafte Wille und die Liebe zur Wahrheit im Menschen nicht ist, da ist der Mensch als Mensch nichts wert, da ist der Mensch auch nicht zu erlösen oder zu retten, da ist der Mensch nur Tier, nur Materialist, nur Gier, da ist nichts göttliches im Menschen.

 

Was also dürfen wir in der heutigen genderfaschistischen Regenbogenwelt noch denken, reden, singen, malen, filmen, schreiben, lehren, beten?

Glaubens- und Meinungsfreiheit alles nur politisch verlogenes Bla, Bla.

 

Man muss alle, die den Allmächtigen Gott nicht lieben und dienen, verfluchen.

Und dies muss man die Menschen lehren, um berechtigten und gerechten Hass und Zorn im Menschen Raum und Recht zu schaffen und um selber vor dem Allmächtigen Gott gerecht dazustehen.

WER DIE WAHRHEIT HASST, DER IST VON GOTT VERDAMMT UND AUF EWIG VERFLUCHT.

Und wen Gott verflucht und verdammt hat, der ist dem übelsten aller Wesen, dem teuflischen Satan gleich, und den kann und darf der Gottesdiener nicht segnen, nicht lieben, nicht ehren und ihm auch keine Hilfe noch Rettung sein. Das wahrheitsfeindliche, teuflische Satanische ist das zu Vernichtende und das in die ewige Hölle zu verstossende Übel.

Das Christentum mit seiner Lehre der Feindesliebe ist also die böse Verwirrlehre des Satans, des Feindes der Wahrheit, des Feindes Gottes.

Wer die Feinde der Wahrheit liebt, der wird damit des gottlos, teuflisch Satanischen teilhaftig und ist dadurch ebenfalls vom Allerheiligsten Allmächtigen Gott zur Hölle verdammt und auf ewig verflucht.

 

Der Irrglaube, man müsse seine Feinde lieben, führt nur dahin, dass der Mensch völlig verblödet und vegetativ wird und auf diese Weise also völlig weltliebend wird, so dass er dann für jede egoistischere Psyche insbesondere für die skrupellose kapitalistisch jüdische zur Versklavung und Vernutzung zur Verfügung steht.

Und das aber ist der entgegengesetzte Weg zur Gottesliebe. Und hieraus wird erkennbar, dass diese jüdisch christliche Nächstenliebelehre eine teuflisch satanische jüdische List und Irrlehre ist, und dass diese These "Liebe deinen Nächsten" ein total teuflisch satanischer kategorischer Imperativ ist, mit dem man die Völker und Menschen dieser Erde zu Nutzvieh erzieht, und es ist eine typisch jüdisch diabolische Versklavungslehre zur Erzeugung des Gojim, der Nutzviehvölker und der Liebessklaven.

*

Am Christentum kann man es nun ganz deutlich sehen, wie man Menschenmassen weltweit hirnwaschen und manipulieren kann.

"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."?!?

Dies ist eine dieser typisch jüdischen Verdummungs- und Manipulationslehren.

Denn das vorrangigste Gebot des Allmächtigen Gottes aber lautet,

"Du sollst den Allerheiligsten Allmächtigen Gott über alles lieben und nicht dich selbst."

Denn dadurch, dass du den Allmächtigen Geist über alles liebst anstatt dich selbst, machst du das Beste, was du für dich selbst tun kannst.

Und also, liebe und begehre ich den Allmächtigen Geist über alles und mich selbst nicht und also auch meinen Nächsten liebe ich nur, wenn er den Allmächtigen Gott ebenfalls über alles liebt anstatt sich selbst. Denn wer sich selbst liebt, der liebt das Weltliche, das Irdische und also den Teufel, das sinnliche Ego, das Animalische, das Tierische, das man als sexuell gezeugter Mensch in sich hat. Und das ist das böse Übel und ist die Liebe zum Übel.

Denn wer sich selbst liebt, der stiehlt Gott so einen Teil der Liebe, der Ehre und der Anerkennung, die einzig und nur ihm, dem Allmächtigen Geist gebührt.

Und genau das ist es, was man mit Olympiaden, Sport- und sonstigen weltbezogenen, den Menschen und dessen Leistungen idolisierenden, verherrlichenden Veranstaltungen bewirkt, es ist das Distanzieren von Gott dem reinsten Geist, die Verachtung und Entwürdigung Gottes und also Blasphemie.

Also, liebe die Wahrheit, liebe den Allmächtigen Geist über alles einzig und nur.! - (und nicht den nächsten Teufel, auch nicht in dir.)

 

OLYMPIA, OLYMPIA

Olympia hier, Olympia da. Geldgierige und anerkennungssüchtige, Lumpen hier und da, geldgierige Lumpen in jedem Sport- und Olympia-Jahr 2004 – 2008 – 2012 – 2016...

*

Gotthingegebener, du musst wissen, die Gottlosen haben kein Existenzrecht.

Wer dem Schöpfergott die Ehre nicht gibt, der hat kein Existenzrecht.

Wenn wir den Allmächtigen Gott über alles einzig und nur lieben, dann sind wir nicht nur den Engeln Gottes gleich, sonden dann sind wir mehr als die Engel Gottes, denn die Engel Gottes sind von Gott als Werkzeuge Gottes von Gott erschaffen worden und können deshalb auch nicht mehr sein als das, wozu sie von Gott erschaffen wurden.

Der Mensch aber, der Gott einzig und nur über alles liebt, der wird durch diese Liebe eine Einheit, eine Einsheit also eins mit dem Allmächtigen Geist und hat also durch Gott die Funktion Gottes in dieser Welt und ist so das Medium und der Prophet Gottes, der Mund Gottes.

[Und wenn er dies geworden ist, dann liebt er sich selbst wie Gott sich selbst liebt. Und dann hat und ist er das Ego Gottes auf dieser Erde und will und tut nur noch das, was der Allmächtige Geist und also Gott will.

Der Allmächtige Geist aber hat nicht den Willen eines Menschen.

Gott begehrt und liebt nicht wie der Mensch das Physische und liebt also die Welt und die Erde nicht. Und der Allmächtige Gott liebt auch

die Gottlosen nicht, sondern er ist damit beschäftigt sie zu entmachten und zu vernichten. Und wer Gott wirklich über alles lieben will, der muss ihn darum bitten, ihm diese göttliche Liebe zu geben.

*

Jetzt wird dem Lumpenstuss das End gemacht.

WER DIE WAHRHEIT HASST, DER IST VERFLUCHT.

WER DIE WAHRHEIT HASST, DER IST VOM ALLERHEILIGSTEN ALLMÄCHTIGEN GOTT AUF EWIG VERFLUCHT UND WIRD ERBARMUNGSLOS VERNICHTET.

DIE WAHRHEIT IST UNVERBESSERLICH GENIAL.

DIE EVOLUTION BEGEHT KEINE FEHLER.

 

Demokratie ist nur dann gut, wenn das ganze Volk den Allmächtigen Gott zu seinem Führer wählt.

Wer also den Allmächtigen nicht zu seinem Führer und Oberhaupt erwählt, der kann nicht gut sein, sondern der ist das Übel, und das Übel muss und wird beseitigt und völlig vernichtet werden. Das ist der Wille des Allerheiligsten, des Allmächtigen Gottes und die unabänderliche Gegenwart und Zukunft, das ist die göttliche Evolution.

Der Allmächtige Gott hat alles mit universellen Gesetzmässigkeiten versehen. Und seine absolute Heiligkeit ist der Garant für ihre Funktion.

[Evolution ist die Abwicklung des göttlichen Willens göttlicher Pläne. Was Gott will, das wird.]

VERITAS --- VENI --- VICI -----

Gustav Staedtler.-.veritasindeum

28. August 2004

überarbeitet 2016-07-31

 

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26. Februar 2015 4 26 /02 /Februar /2015 15:52

KATAR TÖTET FÜR DEN GROSSEN SPASS.

Skalverei wie zu Zeiten des Pyramidenbaus.

Tausende von Menschen arbeiten in Katar unter grausamen Bedingungen.

https://secure.avaaz.org/de/bloodiest_world_cup_loc/?bKKgqib&v=54164

Qatar kills for footballfun

Katars "Gastarbeiter"-Programm ist die Ursache des Problems.

Es lockt Menschen aus Nepal und Sri Lanka mit attraktiven Jobangeboten an, doch bei der Ankunft beschlagnahmen die Arbeitgeber ihre Pässe und zwingen sie, stundenlang bei 50 Grad zu arbeiten. Ein Entkommen gibt es nicht.

Das US-Unternehmen, CH2M Hill, schiebt den Vertragsfirmen vor Ort und den Gesetzen der Regierung die Schuld zu. Doch CH2M Hill verkörpert die Bauarbeiten für die WM nach außen hin und die Geschäftsführerin kann und muss sich dafür einsetzen, dass in den nächsten 7 Jahren nicht noch mehr Arbeiter sterben. Sie könnte sogar damit drohen, die Geschäfte zu verlagern, wenn das System nicht geändert wird.

CH2M Hill steht in der Verantwortung, gegen diese moderne Sklaverei vorzugehen und unser Aufruf könnte das Unternehmen davon überzeugen, Stellung zu beziehen. Daraufhin könnten sich auch andere Unternehmen dafür einsetzen, jedem einzelnen Arbeiter die Heimreise zu ermöglichen. Klicken Sie unten, um mitzumachen — wenn wir 1 Million Unterschriften erreichen, wird unser Aufruf direkt an die Geschäftsleiterin von CH2M, Jacqueline Hinman, herangetragen. Und das immer und immer wieder:

https://secure.avaaz.org/de/bloodiest_world_cup_loc/?bKKgqib&v=54164

Wenn er zum richtigen Zeitpunkt erfolgt, kann ein großer weltweiter Aufschrei Tausende von Menschenleben retten. Als die Hotelkette Hilton nicht genug dafür tat, um Frauen und Mädchen vor sexueller Ausbeutung in ihren Hotels zu schützen, brachte Avaaz unseren Aufruf vor die Haustür des Geschäftsleiters und die Unternehmenspolitik wurde innerhalb weniger Tage geändert. Machen wir es jetzt noch einmal.

Voller Hoffnung,

Emma, Nell, Mais, Ricken, Alice und das ganze Avaaz-Team

Liebe Freundinnen und Freunde,

Tausende von Menschen arbeiten in Katar unter grausamen Bedingungen und werden von skrupellosen Arbeitgebern an der Heimreise gehindert.

Doch ein US-Unternehmen könnte ihnen zur Freiheit verhelfen ? bewegen wir die Geschäftsleiterin zum Handeln, indem wir direkt in ihrem Heimatort auf diesen Sklaven-Horror aufmerksam machen.

Sie müssen in sengender Wüstenhitze arbeiten ? Nahrung, Trinkwasser und selbst die Heimreise wird ihnen verweigert. So sind Tausende von Männern in Katar zu modernen Sklaven geworden. Und wir können ihnen zur Freiheit verhelfen.

https://secure.avaaz.org/de/bloodiest_world_cup_loc/?bKKgqib&v=54164

Letztes Jahr hat das milliardenschwere Projekt für die WM 2022 in Katar alle zwei Tage ein Menschenleben gefordert. Ein großer Teil des Projekts wird von einem US-Unternehmen geleitet, dessen Geschäftsführerin in einem idyllischen Ort in Colorado wohnt. Wenn über 1 Million von uns für Freiheit einstehen, können wir dafür sorgen, dass sie jedes Mal von uns hört, wenn sie das Haus verlässt, zur Arbeit fährt oder Skifahren geht. Und zwar so lange, bis sie handelt.

Die gleiche Taktik hat die Hotelkette Hilton innerhalb weniger Tage dazu gebracht, Frauen vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Schließen Sie sich jetzt dem dringenden Aufruf an, um Katars moderne Sklaven zu befreien.

MEHR INFORMATIONEN:

Gastarbeiter in Katar: Erneut Dutzende Tote auf WM-Baustellen (Spiegel Online)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/gastarbeiter-in-katar-erneut-dutzende-tote-auf-wm-baustellen-a...

Zahl der Toten auf WM-Baustellen viel höher (Süddeutsche Zeitung)

http://www.sueddeutsche.de/politik/gastarbeiter-in-katar-zahl-der-toten-auf-wm-baustellen-viel-hoehe...

Tote und Zwangsarbeit auf WM-Baustellen in Katar (Focus)

http://www.focus.de/sport/fussball/wm-2022/tid-33792/katastrophale-arbeitsbedingungen-moderne-sklave...

INFORMATIONEN auf Englisch:

Sterbeziffer unter Arbeitern der WM in Katar 2022 enthüllt (The Guardian)

http://www.theguardian.com/world/2014/dec/23/qatar-nepal-workers-world-cup-2022-death-toll-doha

Eine bessere WM ermöglichen (Human Rights Watch)

http://www.hrw.org/sites/default/files/reports/qatar0612webwcover_0.pdf

Ohne Reform des Arbeitssystems könnte Katar die WM verlieren (Reuters)

http://sports.yahoo.com/news/qatar-risks-losing-world-cup-without-job-reform-124324042--sow.html

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8. Juni 2014 7 08 /06 /Juni /2014 20:27

Fussball & Kinderprostitution

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28.05.14 Brasilien

Der Kinderstrich boomt im Schatten der Fußball-WM

In Brasilien bekommt man Sex mit Kindern schon für ein paar Euro, und während der WM blüht das Geschäft.

Die Polizei ist untätig, die Fifa schweigt. Ein Besuch in den dunklen Gegenden von Fortaleza. Von Tim Röhn, Marc Neller und Sam Wild, Fortaleza http://www.welt.de/politik/deutschland/article128479666/Der-Kinderstrich-boomt-im-Schatten-der-Fussball-WM.html

 

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FOOTBALL WORLD CUP

KICKS THE KID’S RIGHTS.

[Welt-Cup tritt Kinderrechte]

 

 

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Kinderprostitution am deutschen WM-Spielort1/5

 

Die ehemalige Kinderprostituierte Lisa (Name geändert, d. Red.) berichtet von ihrem Alltag als Prostituierte in Fortaleza.

 

Klicken Sie hier, um zur englischsprachigen Version zu gelangen.

 

Click here for the English version of the text.

 

Als Lisa* in einem dieser Nachtclubs an der Tanzfläche steht, einen Drink in der Hand, denkt sie, sie wird es schon überstehen. Sie wird sich ansprechen lassen, zu einem Mann ins Auto steigen, sich ausziehen, und wenn er anfängt, denkt sie an irgendwas Schönes.

 

Sie beobachtet, wie wieder irgendein Mädchen, vielleicht 13 wie sie, mit einem viel älteren Mann verschwindet und wenig später alleine zurückkommt. Mit Geldscheinen in der Hand. Lisa will mehr als ein Leben im Slum. Und ihre Eltern wollen, dass die Mädchen endlich Geld verdienen, womit auch immer. An diesem Abend geht Lisa zum ersten Mal mit einem fremden Mann.

 

Inzwischen ist sie 23, eine Frau mit großen, dunklen Augen. Sie sitzt an einem See und blickt aufs Wasser. Sie hat den Ort vorgeschlagen, abgelegen, ihre Geschichte ist nichts, das sie im Café erzählen will. Zwei Jahre lang stand sie nachts in Clubs oder auf der Straße, um sich anzubieten, für ein paar Reais. Sie hat es geschafft auszusteigen, aber es ist nicht vorbei. Als sie ihrem ersten Freund von alldem erzählte, brachte er sich um, weil er es nicht aushielt. Sie sagt, sie wache nachts noch immer auf, verschwitzt, geplagt von Erinnerungen. In ihren Träumen muss sie noch mit fremden Typen schlafen, für die sie einfach junges Fleisch ist. Trotzdem sagt sie: "Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich es bis hierhin geschafft habe. Aber da draußen sind noch viele Mädchen."

 

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Foto: Infografik Die Welt Dutzende Kinder suchen nach Freiern

 

Lisa lebt in Fortaleza, im Nordosten Brasiliens, 3,7 Millionen Einwohner. An der weiten Strandpromenade flehen Obdachlose um ein paar Münzen, Straßenhändler bieten Trommeln und Trikots an, und in den Strandbars suchen Mädchen nach Männern, die alleine sitzen. Sie sagen, sie machten einen guten Preis. Und in der Avenida Juscelino Kubitscheck stehen Dutzende Mädchen und Jungen, die sich die Lippen lecken oder sich in den Schritt greifen, sobald sich ein Auto nähert und der Fahrer die Scheiben herunterlässt, um zu verhandeln. Menschen wie Lisa, die sich auskennen, sagen: Es werden immer mehr. Hier und in ganz Brasilien.

 

Im Schatten des Sports blüht das Sexgeschäft

mit Minderjährigen.

In gut zwei Wochen beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Schon in normalen Zeiten zieht Brasilien neben Thailand die meisten Sextouristen an, auch deutsche Männer, von denen im Jahr schätzungsweise bis zu 400.000 ins Ausland reisen. In Brasilien bekommen sie den Sex mit Kindern schon für ein paar Euro. Auch deshalb hat sich die Zahl der Kinderprostituierten in Brasilien in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht. Heute sollen es 400.000 sein. Die meisten bieten ihren Körper an, weil ihre Eltern sie unter Druck setzen – oder sie in die Hände mafiöser Banden geben.

 

Brasiliens Regierung schätzt, dass die WM etwa 600.000 ausländische Reisende ins Land locken wird.Fortaleza gilt als einer der Hotspots für Kindersextouristen.

Wie Belo Horizonte. Wie Recife. Drei WM-Spielorte also. In Fortaleza wird die deutsche Mannschaft eines ihrer Vorrundenspiele bestreiten. Helfer und ehemalige Kinderprostituierte wie Lisa sagen, in den vier Wochen des Turniers könne ein Kind so viel Geld mit Sex verdienen, dass eine vierköpfige Familie ein Jahr davon leben kann.

 

Die Fifa schweigt das Problem praktisch tot

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Das alles erklärt, warum Menschenrechtler alarmiert sind. Es erklärt nicht, warum Brasiliens Regierung Hilfe nur simuliert und der Welt-Fußballverband Fifa das Problem praktisch totschweigt.

 

Noch 2003 hatte Brasiliens damaliger Präsident Lula angekündigt, in ein paar Jahren werde es keine Kinderprostitution mehr geben. Weil es ganz anders kam, hat das brasilianische Abgeordnetenhaus in der vergangenen Woche ein neues Gesetz zur sexuellen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen verabschiedet. Missbrauch wurde zu einer "Crime Hediondo" erklärt, einer scheußlichen Tat, die künftig härter bestraft werden soll. Präsidentin Dilma Rousseff sagt, Kinderprostitution werde während der WM besonders bekämpft.

 

Waldemar Oliveira atmet schwer, wenn er so etwas hört. Oliveira ist Rechtsanwalt, er arbeitet für das "Zentrum für die Verteidigung von Kindern und Jugendlichen".

Der Regierung glaubt er kein Wort mehr, wenn es um Kinderprostitution geht."Wir brauchen spezialisierte Ermittler", meint Oliveira, "aber die Regierung sagt, dass sie dafür kein Geld hat." Außerdem fehlten viele Arbeitskräfte, Computer und Autos, um das Problem wenigstens einigermaßen in den Griff zu bekommen.

 

Kinderprostitution ist kein Thema

 

Es gibt eine Menge Vereinbarungen, viel Papier.

Es gibt eine Virtual Global Taskforce, bei der die brasilianische Polizei mit internationalen Sicherheitsbehörden im Einsatz gegen die Ausbeutung von Kindern kooperieren soll.

Auch mit der internationalen Polizeiorganisation Interpol arbeitet Brasilien zusammen, zumindest theoretisch.

Eine Interpol-Sprecherin sagt allerdings, die Erfolgsaussichten hingen davon ab, ob das Land Kinderprostitution wirklich als Thema ansehe: "Es hängt wirklich von den beteiligten Ländern und ihren Kampagnen ab, was passiert – und ob die Staaten das Gefühl haben, Unterstützung von Interpol zu gebrauchen." Brasilien hat dieses Gefühl offenbar nicht. Man fragt sich, warum.

 

Auf dem Kinderstraßenstrich in der Avenida Juscelino Kubitscheck in Fortaleza kann man das Gefühl haben, das weiß leuchtende Dach des WM-Stadions anfassen zu können, wenn man nur die Arme weit genug ausstreckt. Doch es ist wenige Hundert Meter entfernt. Tagsüber hocken hier Frauen mit ihren Babys auf den Grünsteifen an sechsspurigen Straßen, Junkies betteln um Geld, die Häuser in der Gegend werden von Holzbalken gestützt, damit sie nicht einfallen. Die Taxifahrer sagen, sie würden hier abends im Leben nicht aussteigen. Hier wohnen die Ärmsten der Armen. Viele Eltern sind ohne Chance auf Arbeit, können sich die Schulbücher für die Kinder nicht leisten. Falls die überhaupt zur Schule gehen. An Orten wie diesem blühen Gewalt, Kriminalität, Kinderprostitution.

 

Viele Kinder, die hier aufwachsen, werden von Brüdern, Vätern oder Onkeln geschlagen oder vergewaltigt. Manche wollen dem Elend entfliehen, wie Lisa. Manche werden von ihren Eltern gezwungen, sich zu prostituieren. So sichern ganze Familien ihr Überleben.

 

 

Kinderstrich in düsteren Gegenden

 

Tania Gurgel, Direktorin des Sekretariats für Menschenrechte in Fortaleza und seit 25 Jahren mit dem Thema Kinderprostitution befasst, sagt, sie habe Sozialarbeiter an den wichtigen Orten der Stadt: an der Küste, am Strand, an Bushaltestellen, rund um das Stadion. "Das sind die Orte, an denen wir in den letzten Monaten mehr und mehr Fälle haben auftauchen sehen." Sie meint: mehr Kinder, die sich anbieten. Und Ana Isabel Cabral Lima de Souza vom Hilfsprojekt Vira Vida ergänzt, Studien belegten, dass "die Fälle in Fortaleza um 100 Prozent gestiegen sind – und die Weltmeisterschaft hat noch nicht mal begonnen".

 

Die Kinder stellen sich in düsteren Gegenden zur Schau. Ihre Freier können darauf zählen, dass sie Helfer finden, die ihnen Sicherheit und Diskretion garantieren. In Fortaleza etwa läuft es oft so, dass furchtlose Taxifahrer die Freier zum Kinderstrich bringen. Ein Kind wird ausgesucht und steigt ein, der Taxifahrer fährt ein paar Hundert Meter, steigt aus und erst wieder ein, wenn alles vorbei ist. Er bekommt ein paar Reais extra und setzt das Mädchen oder den Jungen irgendwo in der Stadt ab. Die Polizei wisse das alles, sagen die Sozialarbeiter.

 

Lisa kratzt mit ihren langen Fingernägeln nervös an ihrem Unterarm herum, wenn sie von ihren Jahren auf dem Strich erzählt. Sie sagt: "Ich habe mich gefühlt wie ein Tier. Es war ein höllisches Leben." An guten Tagen hat sie sich geekelt, an schlechten wurde sie von Freiern verprügelt. Immerhin, sie kam immer zurück, wenn es vorbei war. Manche steigen in ein Auto und werden nie wieder gesehen.

In den ersten zweieinhalb Monaten dieses Jahres wurden in Fortaleza 766 Menschen ermordet, das sind fast zehn am Tag.

Die Aufklärungsrate hier liegt unter zehn Prozent. Diejenigen, die seit Langem vermisst gemeldet sind, sind da noch nicht eingerechnet.

 

"Die Prostituierten können sowieso nicht lesen"

 

Lisa macht sich deshalb große Sorgen. Sie hat Freundinnen, die noch auf den Strich gehen. Und sie sieht sie überall, die Mädchen, die so alt sind wie sie damals.

Lisa wünscht sich, dass die Fifa Geld spendet oder Projekte unterstützt. Aber sie glaubt nicht mehr daran.

"Es geht ihnen nur um das Event."

 

Es leuchte ein, dass sein Land nicht einfach sein Armuts- und Gewaltproblem lösen könne, nur weil das vielleicht wichtigste Sportereignis der Welt zufällig in Brasilien stattfinde, sagt Bernardo Rosemeyer. "Aber …" Rosemeyer hat ein Hilfsprojekt gegründet, mit dem er seit 30 Jahren Kinder von Fortalezas Straßen holt und ihnen eine Ausbildung vermittelt. Er sagt: Mit den Plakaten, die die Regierung derzeit überall aufhängen lässt, werde Geld verschwendet. "Die Prostituierten können sie sowieso nicht lesen.

Warum kämpft die Regierung nicht gegen die Armut?" Rosemeyer versteht auch nicht, warum die Fifa so wenig gegen Kinderprostitution tut, zum Beispiel, indem sie Projekte finanziert. "Sie verdienen hier ein Vermögen. Was geben sie zurück?"

 

Die Fifa soll angeblich Hunderte Millionen Euro mit dieser WM verdienen, wie schon vor vier Jahren in Südafrika.

Die Weltmeisterschaften sind für den Verband ein lukratives Geschäft. Er hat laut seinem Finanzbericht 2013 rund eine Milliarde Euro angehäuft.

 

Fifa verweist auf ihre "WM-Nachhaltigkeitsstrategie"

 

Die Fifa beteuert, sehr wohl etwas gegen Kinderprostitution getan zu haben. Sie investiere insgesamt "20 Millionen Dollar in verschiedene Projekte als Teil der WM-Nachhaltigkeitsstrategie", sagt ein Sprecher. Die sexuelle Ausbeutung von Kindern sei ein Thema. Ob und wie viel Geld sie für den Kampf gegen Kinderprostitution ausgegeben hat, sagt die Fifa nicht. Man habe sich darauf fokussiert, "unsere Sorgen und Erwartungen an die verantwortlichen staatlichen Stellen heranzutragen", heißt es aus der Pressestelle.

 

Das klingt so gar nicht nach dem Selbstbild, mit dem die Fifa gern wirbt. Es sei "ihre Mission", eine bessere Zukunft zu schaffen. So steht es beispielsweise auf der Fifa-Homepage. Von einer "Strategie der Verantwortung" ist da die Rede und davon, dass man auf besondere gesellschaftliche Probleme hinweisen und Projekte umsetzen wolle.

 

Die britische Sportsoziologin Celia Brackenridge gilt weltweit als Instanz, wenn es um den Missbrauch und Schutz von Kindern geht. Derzeit hilft sie, den Skandal um den Moderator Jimmy Savile bei der BBC aufzuarbeiten, einen der größten öffentlich gewordenen Missbrauchsfälle der vergangenen Jahre. Brackenridge sagt, sie habe eine Chance für die Kinder auf den brasilianischen Straßen gesehen, aber es habe sich niemand so recht für sie interessiert.

Die Fifa habe "bisher nur wenig Interesse an dem Thema gezeigt". Und das, obwohl sexuelle Ausbeutung im Rahmen sportlicher Großereignisse als Thema immer relevanter werde.

 

Jérôme Valcke, Generalsekretär und neben Präsident Sepp Blatter der wichtigste Entscheidungsträger der Fifa, sagt: "Die WM ist nicht dazu da, Probleme zu lösen oder Probleme zu schaffen. Eine WM ist eine WM."

Doch selbst führende Köpfe in den eigenen Reihen halten diese Haltung für einen Fehler.

 

Theo Zwanziger kritisiert die Fifa

 

Auf der Terrasse eines Hotelcafés in Koblenz sitzt ein Mann mit weißem Haar und trinkt Kaffee. Theo Zwanziger ist schmal geworden, aber er wird noch erkannt und angesprochen. Er war siebeneinhalb Jahre Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, kurz DFB. Jetzt gehört er zu einer Gruppe von Funktionären, die die Fifa reformieren wollen. Eines der Worte, die Zwanziger im Gespräch über die anstehende WM und die Kinderprostitution oft benutzt, ist: Verantwortung. Wie Bernardo Rosemeyer, der Sozialarbeiter aus Fortaleza, findet Zwanziger, dass die Fifa gern Geld verdienen darf, und gern auch viel. Er findet allerdings auch, dass dieser große, reiche und mächtige Verband eine soziale Verantwortung hat, der er bitte schön gerecht werden muss.

 

"Fußball", sagt Zwanziger, "ist ein gesellschaftliches Großereignis. Die Gesellschaft macht den Fußball stark. Und deswegen muss der Fußball der Gesellschaft auch etwas zurückgeben." Die Fifa müsse bereit sein, Missstände aufzugreifen. Sie dürfe nicht wegschauen. Manche seiner Kollegen halten das für Quatsch und Zwanziger für eine Nervensäge. Es scheint ihm egal zu sein.

 

Er musste selbst erst dazulernen. Schon 2006, als die WM in Deutschland anstand und Zwanziger noch DFB-Präsident war, war Zwangsprostitution ein Thema. Ein Bündnis startete eine Kampagne, um Fans und Bevölkerung wenigstens auf das Problem hinzuweisen und zu informieren. Die Initiatoren baten den DFB um Unterstützung. Aber der wollte erst nicht und musste in vielen Gesprächen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt überredet werden. "Wir haben das Problem und sein Ausmaß damals völlig unterschätzt", gesteht Zwanziger. Am Ende war er der Schirmherr der Kampagne. So etwas löst kein Problem, es war ein kleines Zeichen.

 

Nach dem Turnier durften die Kinder wiederkommen

 

In Brasilien wirkt es, als gebe es nicht einmal das. Als zähle der Schein. Beim Confederations Cup im Vorjahr, einem als Generalprobe für die WM gedachten Miniturnier, wurden die Kinderprostituierten kurzerhand aus den Touristenzonen und der Umgebung des Stadions verjagt. Nach Turnierende durften sie wiederkommen. Und wer heute die jungen Mädchen auf den Bürgersteigen beobachtet, wundert sich, wie viele Polizeiautos an ihnen und den Freiern vorbeifahren, obwohl der Staat doch angeblich neuerdings so hart durchgreift.

 

Die Einheimischen sind wütend, sie gehen auf die Straßen. Lange hatten sie sich auf die WM gefreut, inzwischen sind sie ernüchtert. Die Milliarden, die Brasilien ausgibt, fließen unter anderem in zwölf Stadien. Obwohl die Fifa nur acht vorschreibt. In ein paar Wochen haben einige Städte zwar eine prächtige Arena, aber keinen Klub in der ersten oder zweiten Liga, der sie sinnvoll nutzen könnte. Warum wurden nicht mehr Krankenhäuser und Schulen gebaut? Warum wurde nicht mehr in Projekte gegen Armut oder Kinderprostitution investiert? Die Menschen begreifen es nicht. Die Polizei hat große Mühe, deren Wut zu bändigen und Unruhen zu verhindern.

 

Beim Notruf geht niemand ran

 

In den vergangenen Monaten hat sich in Fortaleza eine Bewegung gegen den Sextourismus organisiert. In vielen Hotels hängen nun Schilder, auf denen darauf hingewiesen wird, dass Sex mit Minderjährigen verboten ist. Im "Mercure"-Hotel im Osten der Stadt müssen seit Kurzem alle nicht eingecheckten Gäste ihren Pass vorzeigen, bevor sie als Begleitung auf ein Zimmer dürfen. In der Lobby wurden die Sessel und Sofas so umgestellt, dass nun jeder Gast auf dem Weg zum Aufzug an der Rezeption vorbeigehen muss. Es gab Schulungen für alle Mitarbeiter. Am Flughafen verteilte ein Anwaltsverein Flyer an Touristen, und überall steht geschrieben, man solle die 100 wählen, wenn man Auffälliges beobachtet. Nur: Meist geht niemand ans Telefon.

 

Lisa, die den Kinderstrich von Fortaleza hinter sich gelassen hat, hat die Hoffnung aufgegeben. Sie hat inzwischen so etwas wie ein normales Leben, aber sie ist eine Ausnahme. Die Hilfsorganisation "Vira Vida", die Kinderprostituierte von der Straße holt, half ihr, einen Ausbildungsplatz zu finden. Sie arbeitet jetzt als Logistikerin. Sie hat einen neuen Freund. Über das, was war, redet sie nicht mit ihm. "Ich habe Angst, dass er mich töten würde."

Sie sagt, die Regierung achte nicht auf die Einhaltung der Gesetze, auch sonst niemand.

Es gebe sogar Politiker, die sich Kinder für den schnellen Sex kauften.

 

Am Abend stehen in der Avenida Juscelino Kubitscheck, am Stadion, Dutzende Mädchen und Jungen, Kinder noch. Taxis kommen und fahren im Schritttempo die Reihe ab. Eines nach dem anderen.

 

* Name geändert

 

Am Mittwoch ab 22.25 Uhr sendet das ZDF-Auslandsjournal eine Reportage zu diesem Thema

»»:««

 

Mehr zum Thema.: http://phosphoros.over-blog.de/article-der-fussball-welt-cup-tritt-die-menschenrechte-123798328.html

 

 

Brasilien WM contra Menschenrechte

http://www.deutschlandradiokultur.de/brasilien-wm-contra-menschenrechte.979.de.html?dram:article_id=287684

 

»»:««

 

Brasilien WM contra Menschenrechte

http://www.deutschlandradiokultur.de/brasilien-wm-contra-menschenrechte.979.de.html?dram:article_id=287684



Die Verlierer der Fußball-WM in Brasilien

Von Julio Segador

Proteste in Brasilien 2013

Es soll ein Fest des Fußballs werden,

doch in Brasilien leiden viele Menschen schon jetzt unter dieser Weltmeisterschaft: In fast allen WM-Städten wurden Hausbesitzer brutal enteignet - für Stadien, Straßen und Bahntrassen.

In Fortaleza, im Nordosten Brasiliens, geht es nicht ohne Gewalt ab. Schwere Bagger sind aufgefahren, wälzen die Hütten und Häuser der Favela Alto da Paz nieder. Die Bagger werden geschützt von schwerbewaffneten Polizisten, die mit Gummigeschossen auf die wütenden Bewohner des Armenviertels schießen. Kriegsähnliche Szenen spielen sich ab.

Panik unter den Favela-Bewohnern. Mehrere Menschen werden durch die Gummigeschoße verletzt. Eine ältere Frau ist völlig aufgelöst.

"Ich bin wütend, ich bin sauer, ich fühle mich verletzt. Und nicht nur ich, alle Bewohner hier. Das war ein regelrechtes Massaker, die Kinder rannten umher, die Bagger fuhren alles um, sogar die Haustiere; sie hatten mit nichts und niemandem Mitleid."

Die Favela Alto da Paz ist in Sichtweite der Arena Castelão. So heißt das neue WM-Stadion in Fortaleza, in dem am 21. Juni Deutschland seine Partie gegen Ghana austragen wird. Noch wenige Tage vor dem ersten WM-Spiel wird im Außenbereich der Arena gewerkelt. Die kleine Favela soll mehreren Zufahrtsstraßen weichen. Außerdem sollen auf dem Areal 1500 neue Wohnungen entstehen. Die Region in Stadionnähe, einst das Armenhaus der nordost-brasilianischen Metropole, erlebt dank des Stadionbaus einen regelrechten Boom. Neue Siedlungen entstehen, ebenso Shoppingcenter, die Mietpreise schnellen nach oben.

Verlierer sind die Familien, die bisher in den umliegenden Favelas lebten und sich höhere Mieten nicht leisten können. Allein in Fortaleza sind einige Tausend Menschen von Umsiedelungen betroffen, auch wenn häufig gar nicht klar ist, wohin die Leute umgesiedelt werden.Dass die Behörden dann wie in der Favela Alto da Paz mit äußerster Brutalität vorgehen, macht viele Brasilianer wie diese ältere Frau fassungslos.

"Leider ist das in Brasilien so. Für die Weltmeisterschaft wollen sie alles rausputzen, aber man muss sich ja nur mal umschauen, wie wir hier leben: Mitten im Abwasser. So leben wir hier in Brasilien. Es gibt in diesem Land viele Reiche, aber denen sind wir doch egal. Die Politiker wollen, dass wir sie wählen und dann machen sie mit uns solche Sachen hier."

Von schlechter Stimmung ist auf den Rängen der Arena Pernambuco nichts zu spüren. Rund 45.000 Zuschauer passen in das WM-Stadion von Recife im Nordosten Brasiliens. An diesem Abend sind nicht einmal 5000 Menschen in dem riesigen Rund mit den knallroten Sitzen. Unten auf dem Rasen spielen zwei Teams gegeneinander. Es geht um die Regionalmeisterschaft im Nordosten Brasiliens. Die Stimmung bei den Fans ist besser als der lustlose Kick auf dem Rasen.

Seit wenigen Monaten erst wird in der Arena Pernambuco gekickt. Das Stadion, in dem Deutschland Ende Juni gegen die USA sein letztes Vorrundenspiel austragen wird, ist eines der Schmuckkästchen der WM in Brasilien. Ein Stadion, für das sich die Fans richtig begeistern.

"Ein wunderschönes Stadion. Es wurde auch Zeit, dass wir hier solche Strukturen erhalten."

"Alles hier ist klasse. Der Zugang, die Sicht aufs Spiel. Egal wo man sitzt, man sieht alle Spielzüge ganz genau."

"Das Stadion ist richtig gut. Damit werden wir endlich auch im Ausland wahrgenommen. Und die Stadt kann sich entwickeln. Es entstehen mehr Jobs, unsere Region hier im Nordosten steigt im Ansehen. Bisher waren wir von vielem ausgeschlossen. Jetzt beweisen wir, dass wir bereit sind die WM zu empfangen."

"An den Enteignungen führt kein Weg vorbei"

Die Fans sind stolz auf ihr Stadion, das als WM-Austragungsort ganz offiziell den Stempel "FIFA-Standard" verpasst bekommen hat. Dass dieser Standard auch dazu führt, dass an fast allen Spielorten Menschen enteignet und brutal aus ihren Häusern vertrieben worden sind, stört die Fans aus der gutverdienenden brasilianischen Mittelschicht kaum. Es überwiegt der Stolz, dass sich Brasilien mit der WM als Teil der Ersten Welt präsentiert. Im Stadion gibt es kaum Verständnis für jene, die durch den Bau von Stadien und Straßen Nachteile erlitten haben. Fußballfan Fernando Mereira findet das sogar normal:

"Also an den Enteignungen führt eigentlich kein Weg vorbei. Das ist doch in der ganzen Welt so. Wenn man etwas bauen will, muss man entweder Bäume fällen, um den Raum zu bekommen, oder man enteignet jemanden. Das ist in Deutschland so, genauso in Kanada, überall. Und wir hinterlassen doch ein bleibendes Erbe, für die Stadt hier und auch für die brasilianischen Fans."

Ricardo Leitão ist der Chef des lokalen WM-Organisationskomitees in Recife. Nach seinen Worten soll das Stadion nur der Anfang einer ganzen WM-Stadt sein, die auch schon einen Namen hat. Smart City, die intelligente Stadt, soll hier in dem Außenbezirk von Recife rund um die WM-Arena entstehen.

"Das Baukonsortium hat für 30 Jahre – also bis 2043 – die Konzession, Smart City zu gründen. Vorgesehen ist, dass eine Halle gebaut wird, ein Shopping-Center, ein Veranstaltungsplatz, Hotels, Verwaltungs- und Gemeinschaftsgebäude sowie etwa 4500 Wohnungen. Geplant sind auch öffentliche Plätze und ein Universitätscampus."

Die Stadtplaner wollen Recife umkrempeln, die Stadt modernisieren, die Infrastruktur völlig neu aufbauen. Die Fußball-Weltmeisterschaft  ist da ein willkommener Anlass, solche Projekte anzustoßen. Geld für die Finanzierung solcher Projekte ist ohnehin da, wenn auch häufig nicht ganz klar ist, woher die Mittel stammen und wohin sie genau fließen.

Doch nicht alle sind glücklich über Smart City in Recife. Die intelligente Stadt  und das neue WM-Stadion sind Thema bei der Versammlung des Bürger-Komitees in Camaragibe, einer Vorstadt von Recife. Etwa 30 Leute sitzen in einem kleinen Hinterhof. Camaragibe liegt nur zwei Kilometer vom Stadion entfernt. Es herrscht dicke Luft. Die meisten Anwesenden wurden für die WM-Bauten enteignet. Insgesamt 129 Familien, darunter auch der 71-jährige Jeronimo Figueira.

"Bis zum 29. November gehörte mein Haus mir. Heute werde ich vom Schicksal versklavt, das in Form eines Abrissbaggers erschien. Sie haben mein Haus einfach abgerissen. Ich habe den Kampf, das Haus für mich und meine Familie zu retten, verloren. Jetzt stehe ich auf der Straße."

Die meisten Häuser mussten einer Straße weichen, die vom Busbahnhof zum Stadion führen soll, und die noch gar nicht gebaut ist. Es gebe ein nationales Dekret, wurde den Anwohnern gesagt, sie müssten binnen weniger Tage die Häuser verlassen. Entschädigt worden sind bisher nur wenige Betroffene. Die Gelder liegen auf Sperrkonten, werden von der brasilianischen Bürokratie blockiert. Wann das Geld ausbezahlt wird und wie viel jeder bekommt, ist völlig unklar. Es sei auch kaum jemand in der Lage, sich ein neues Grundstück oder ein Häuschen zu leisten, erklärt Elias Inacio da Silva.

"Es ist unmöglich, etwas Vergleichbares zu bekommen. Die Quadratmeter-Preise sind explodiert. Wenn man den Betrag X für ein Haus bekommt, muss man für eine entsprechende Immobilie inzwischen mindestens das Doppelte zahlen."

Am schlimmsten findet Elias Inacio da Silva die Hilflosigkeit. Von einem Tag auf den anderen zerstörte die WM sein Leben, als sein Haus abgerissen wurde.

"Das erste, was ich empfand, war ein großes Gefühl der Ohnmacht. Das Haus gehörte mir, ich habe es über 15 Jahre langsam gebaut. Jetzt denke ich: Es war alles umsonst, und ich bin wertlos, für nichts gut. Ich bin nicht gegen den Fortschritt in der Stadt. Aber ich verlange Entscheidungen, die uns in unserer Würde nicht verletzen. Jeden Tag schau ich gen Himmel und bitte Gott um Kraft, dass ich ein neues Haus baue oder eines kaufe. Das wühlt mich unglaublich auf."

Und noch etwas wühlt die Menschen auf und macht sie nachdenklich. Die Brutalität, mit der die Staatsmacht gegen die kleinen Leute vorgeht.

"Was mich am meisten schockiert hat, war die Angst der Menschen, die enteignet wurden, vor der Regierung. Die Angst vor der Polizei, die Angst vor der Staatsmacht. Und es gibt nicht wenige hier, die heute nicht an dieser Versammlung teilnehmen, weil sie Angst haben. Die sagen, was kommt als nächstes? Die Diktatur liegt noch nicht so lange zurück, und der Putsch von 1964 macht vielen Leuten Angst, bis heute."

"Unsere Stadt hat sich in eine Wüste verwandelt"

In Recife ist weder geregelt, wer eine Entschädigung bekommt, noch wie hoch sie ausfallen wird und welche Fristen gelten. Die Anwohner wissen nicht einmal, ob die Bustrasse, für die ihre Häuser abgerissen wurden, wirklich gebaut wird. Für die Bürger von Camaragibe ist die WM ein einziges Ärgernis. Auch für Mariana Ferreira da Silva:

"Unsere Stadt hat sich in eine Wüste verwandelt, die Häuser wurden niedergerissen. Bekommen haben wir dafür so gut wie nichts. Wo ist da die Gerechtigkeit? In Camaragibe gibt es niemanden, der fußballverrückter ist als ich. Aber wenn mich jemand auf diese WM anspricht, werde ich sauer und habe gar keine Lust mehr darauf."

Auch Elias Inacio da Silva ist die Lust auf das Fußballfest gründlich vergangen.

"Ich muss ehrlich sagen: Wenn ich es irgendwie beeinflussen könnte, würde ich die WM kippen. Ich lege keinen Wert auf dieses globale Sportereignis, das unser Leben so sehr durcheinander gebracht hat. Für mich existiert die WM nicht mehr."

Recife ist kein Einzelfall. In fast allen WM-Städten wurden Hausbesitzer enteignet, wurden für die WM-Stadien, für Straßenbauprojekte und Bahntrassen aus ihren eigenen vier Wänden vertrieben. Während die brasilianische Regierung den Weltfußballverband FIFA hofierte, wurden elementare Bürgerrechte mit Füßen getreten. Für Renato Cosentino vom WM-Bürgerkomitee in Rio steht außer Frage, wer schon jetzt – noch vor dem Anpfiff in São Paulo - die Verlierer der Fußball-Weltmeisterschaft sind.

"Als sich Brasilien 2007 um das Turnier bewarb, gab es vollmundige Worte, wie sehr die arme Bevölkerung davon profitieren würde. Aber wir sehen jetzt, dass genau das Gegenteil eingetreten ist. Diese Menschen sind es, die unter der WM leiden. Viele verlieren ihre Häuser, sie dürfen nicht an den WM-Bauten mitarbeiten, weil sie nur informelle Arbeiten verrichten. Und viele, die früher in die Stadien gingen, können sich das nicht mehr leisten. Mit den neuen Stadien und den hohen Eintrittspreisen müssen sie draußen bleiben. Die Armen sind die Verlierer."

Und wie bei jedem Fußballspiel gibt es nicht nur Verlierer, sondern auch Gewinner. Auch diese und deren eher zweifelhaftes Erbe kann Renato Cosentino klar benennen.

"Die Gewinner sind die großen Unternehmen. Nationale und internationale Bauunternehmen, Servicefirmen, Unternehmensberatungen, die FIFA und auch die Sponsoren. Für die wird das eine lukrative Weltmeisterschaft. Aber nach der WM und nach Olympia 2016 wird Rio de Janeiro geteilter sein als jemals zuvor. Und das Erbe der Events sind die Verletzung von Menschenrechten und weiße Elefanten. Einige der Stadien wird man nicht mehr brauchen. Viele Projekte wurden unter großem Zeitdruck vorangetrieben ohne zuvor eine öffentliche Debatte zu führen, ob man sie wirklich braucht. Man hat im Vorfeld einfach nicht diskutiert, welche Projekte nötig sind und welche nicht."

Umgerechnet rund elf Milliarden Euro hat Brasilien für Stadien und WM-Infrastruktur ausgegeben, allein die Stadien waren teurer als die WM-Arenen der beiden letzten Weltmeisterschaften in Südafrika und Deutschland zusammengerechnet. Gleichzeitig leben im ganzen Land rund 700.000 Familien in extremer Armut, das Bildungssystem hat einen verheerenden Ruf und die Situation der Krankenhäuser ist so katastrophal, dass täglich Patienten auf den Gängen der Kliniken sterben.

In allen WM-Städten haben sich kritische Bürgerkomitees gebildet

Rafael dos Santos arbeitet in São Paulo beim "Instituto Ethos", einer brasilianischen Nicht-Regierungs-Organisation, die sich mit der Transparenz öffentlicher Vorgänge und mit der Bekämpfung der Korruption befasst. Er hat in den vergangenen drei Jahren eng mit verschiedenen Bürgerkomitees in den WM-Austragungsorten zusammengearbeitet. Seine Einblicke in die bisherigen Investitionen veranlassen Rafael dos Santos ein ernüchterndes Fazit zu ziehen:

"Brasilien blickt auf die größten systematischen Investitionen der letzten 50 Jahre. Aber diese Investitionen werden das Land sehr teuer zu stehen kommen. Man hat in Infrastruktur investiert, die keine Priorität hatte. Es wurde viel Geld ausgegeben für temporäre Strukturen, die nach der WM wenig Sinn machen. Die FIFA hat einen Großteil der Kosten einfach auf die öffentlichen Haushalte abgeschoben. Man hat die Leute für dumm verkauft. Bis heute weiß niemand genau, welche die Auflagen der FIFA sind und welche nicht und was die Behörden in Eigenregie in Auftrag gegeben haben."

Auch deshalb haben sich landesweit in allen WM-Austragungsorten kritische Bürgerkomitees gebildet, um die brasilianischen Behörden und Funktionäre zu kontrollieren und die Interessen der kleinen Leute zu vertreten. Die Bürgerkomitees und Aktivistengruppen sind es, die in Brasilien ihre Finger in die Wunden legen, die die Welt-meisterschaft in die brasilianische Gesellschaft geschlagen hat. Während des Confederations Cup im vergangenen Jahr haben sie mit Massendemonstrationen für weltweites Aufsehen gesorgt. In ganz Brasilien zogen Hundertausende auf die Straßen, um gegen die Auswüchse der WM zu demonstrieren. Seither wird nicht nur im WM-Land  über Sinn und Unsinn gigantischer Sportevents diskutiert, von denen nur einige Wenige profitieren.Gleichzeitig hat sich die Zivilgesellschaft in Brasilien zum ersten Mal artikuliert. Das wertet Rafael dos Santos als größten Erfolg dieser Weltmeisterschaft.

"Das war unser wichtigster Sieg. Zuerst sagten alle, wir wären gegen die Weltmeisterschaft, das sind wir aber nicht. Wir wollen eine Diskussion darüber führen, wie die Städte aussehen sollen, wenn sie umgestaltet werden. Und wir haben da zum Teil erste Erfolg erzielt. Das war ein Reifeprozess. In manchen Städten stand etwa das Thema Mobilität zum ersten Mal auf der Agenda. Nun diskutieren die Menschen darüber, wie Bürgersteige aussehen sollen, wie der Verkehr durch die Stadt geführt wird, wie sich Stadtteile entwickeln sollen. Das ist das Erbe des Engagements der Zivilgesellschaft."

 

 

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2. Juni 2014 1 02 /06 /Juni /2014 15:26

 

DER FUSSBALL WELT-CUP TRITT DIE MENSCHENRECHTE.

 

FOOTBALL WORLD CUP

KICKS THE HUMAN RIGHTS.

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Street kids murdered

to clean up Brazil ahead of the world cup.

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In den ersten zweieinhalb Monaten dieses Jahres wurden in Fortaleza 766 Menschen ermordet, das sind fast zehn am Tag.

Die Aufklärungsrate hier liegt unter zehn Prozent. Diejenigen, die seit Langem vermisst gemeldet sind, sind da noch nicht eingerechnet.

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The picture in the center was posted by the police on their Facebook page

where they bragged about their “successful” work.

They say: “We don’t go into favelas to die. We go in there to kill.”

http://www.ragpress.com/2014/05/brazil-pacification-unleashes-terror-on.html

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Über zwei Jahre lang hat sich der dänische Journalist Mikkel Keldorf Jensen auf die Weltmeisterschaft in Brasilien vorbereitet. Der 27-jährige Freelancer lernte Portugiesisch und studierte an der Universität in Rio Brasiliens Geschichte, um sich einen Traum zu erfüllen: Er wollte vor Ort über die WM 2014 berichten. Doch je näher sie rückt, desto mehr verwandelt sich sein Traum in einen Albtraum. Er wird Zeuge traumatisierender Brutalität und schmeißt das Handtuch. Nun berichtet er über seine Erlebnisse. Sein Dokumentarfilm und sein Blog sind nur ein kleiner Ausschnitt der Grausamkeit, die auf den Straßen Brasiliens herrscht. Und doch reicht beides aus, um den wahren Preis der Fußball-WM zu erkennen. Und der ist nicht mit Geld zu bezahlen: es geht offenbar um Menschenleben.

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Bitterer Beigeschmack

Was in Südamerika bereits durch die Medien kursiert und für lähmende Entsetzung sorgt, ist uns bisher noch erspart geblieben. Es wird weiterhin munter mitgefiebert und spekuliert, Beamer werden organisiert und die Bierkästen im Keller gestapelt. Endlich ist es wieder so weit: Deutschland wird wieder zu Schland, endlich gibt es einen sozial akzeptierten Grund sich komplett abzuschießen, und endlich wird wieder gejolt, gejubelt und gesoffen!

 

Nach diesem Video allerdings hinterlässt das Bier einen bitteren Nachgeschmack. Denn plötzlich schmeckt die WM nach Lügen, nach Korruption und nach enormer Ungerechtigkeit.

 

Meine WM-Karte ist mit Straßenkinderblut befleckt“

Das schrieb Mikkel Keldorf Jensen vor ein paar Wochen in seinem Blog. Vor seiner Zeit in Brasilien hat er sich nicht großartig von anderen jungen Menschen unterschieden – auch er feierte gern, ließ sich vom Gemeinschaftsgefühl der WM mitreißen und hatte den Pokal vor Augen. Doch sein Aufenthalt in Fortaleza, der Hauptstadt des nordöstlichen Bundesstaats Caerá, hat alles verändert. An diesem Ort steht eines der 12 Stadien, das ab 12. Juni von Menschenmassen geflutet werden wird.

Ein halbes Jahr lang dokumentierte er die Zeit vor der WM, mischte sich unters Volk und sprach mit den Straßenkindern der gewalttätigsten Metropole Brasiliens.

Dabei musste er feststellen, dass sie nach und nach verschwinden.

 

Sie seien, so Jensen, dem neuen Säuberungsprogramm der Stadt zum Opfer gefallen. Denn Brasilien solle schließlich auch während der WM das Bild verkörpern, das Touristen in den Medien vermittelt wird: ein lebensfrohes Land, in dem es von fruchtigen Cocktails, wirbelnden Tänzern und willigen Mädchen nur so wimmelt.

Das kurbelt die Wirtschaft an!

Hungernde Straßenkinder, die in den für die Touristen vorgesehenen Vierteln schlafen, passen nicht ins Bild und werden daher, so der Journalist, von der Polizei beseitigt: Sie würden nachts im Schlaf erschossen und aus den Touristenvierteln entfernt.

Wohin man sie bringe, weiß keiner, sagen die Straßenkinder.

Zurück bleibe eine cleane Straße, die nur darauf wartet, den Touristen vorzugaukeln, hier sei alles in Ordnung. Damit sie die WM weiterhin genießen können, während der Regen durch die Krankenhausdecken tropft und das Blut von den Straßen wäscht.

 

2:25 Minuten Realität

 

Mikkel Keldorf Jensen kapitulierte vor dieser Grausamkeit und reiste zurück nach Dänemark.

Er boykottiert die WM.

Er selbst kam einst als Tourist nach Brasilien.

Und auch er wollte über die Herrlichkeit des Landes berichten.

Aber es folgte die Einsicht, dass ein Land wegen Menschen wie ihm, einem „Gringo“, einem Touristen, zerstört wird.

Am 14. Mai postete er auf seiner Facebookseite:

Ein Gringo, der gesehen hat, was Gringos nicht sehen sollten.“

 

Nun nutzt er sein Video, um den Menschen die Realität vor Augen zu führen.

Er schrieb uns: „Ich hoffe, die deutschen Zuschauer werden eine wunderbare Zeit in Fortaleza haben, wenn sie sich das Ghana-Spiel anschauen. Aber ich wünsche mir auch, dass sie sich ein wenig Zeit nehmen, um hinter die Kulissen des Beach Boulevard und der schönen Strände zu sehen. Brasilien kann einen leicht verführen – was absolut schön ist – aber als Gast sollte man auch respektvoll sein und wissen, wie dieses Touristenparadies entstanden ist und wer dafür bezahlt hat. Versucht, es mit McDonalds zu vergleichen (übrigens der Hauptsponsor der WM): Es sieht lecker aus und schmeckt gut – aber wir möchten lieber nicht daran denken, wie dieses Essen gemacht wird, stimmts? Für mich ist das etwa das gleiche, was gerade in Brasilien passiert.“

<Die vollständige Reportage ist jetzt online!>

http://www.zeitjung.de/politik/10872-getoetet-fuer-koenig-fussball-video-reportage-von-mikkel-keldorf-jensen/

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Brazil: “Pacification” Unleashes Terror On Favelas, Aims to Silence Anti-Capitalist Social Movements

RagPress@ Tarek Ben Hamza at 10:49 AM

 

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Military police occupying slums in Rio de Janeiro,

in a new wave of terror against poor people.

As thousands took to the streets this weekend to protest the civil and military dictatorship – which left a legacy of some of the most sadistic and brutal repression against political prisoners seen in Latin America – the military police have unleashed a new war on the poor of Brazil, and the State is preparing to enforce new “anti-terrorism” laws which raise legitimate fears that they will bring back the practices of the fascist dictatorship. (Note: On March 22nd, Brazilian fascists called for protests under the slogan “march for family.” They were a failure, much like the white man march in North America. In some places, groups of six or less people participated.)

 

Police have used fabricated reasons to justify repression against poor communities and anti-capitalist social movements, ahead of a powerfully contested Word Cup in Brazil.


A police station was set on fire, and cops came under armed attack, possibly by drug lords they haven’t “pacified” yet. Drug leaders in pacified communities are typically ex-military police, who the capitalist media misrepresent as “community leaders,” in order to forcefully associate them with social movements against capitalist oppression. The mainstream capitalist media have consistently referred to Brazilians living in favelas as “criminals,” in a clear attempt to increase hatred against poor people, who mostly have nothing to do with drug trafficking.

These are the results of police raiding a building occupied by poor people: they forcefully evicted them, at gun point, again.

UPP in Manguinhos

Residents protested, and unrest spread in some favelas (slums).

This recent act of brutal oppression against poor people came just as the country was enraged by the most sadistic crime committed by Brazilian police in recent memory – which they try to cover up now: they killed a 38 year old mom of 4 kids, threw her in the trunk of their car and later dragged her body on a main boulevard in broad daylight.

Claudia’s assassination raised even more questions about some 6,000 people that have disappeared. Many of their families are convinced they were police victims.

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A child looks at military police during a demonstration against the police murder of a mother of 4 kids.

The State of Brazil has done this before: during the military dictatorship, prisoners were tortured, bodies were sliced open, and the state police criminals confess in cold blood that they would still like to decapitate “bandits” since “they are still here.

 

40,000 people have gone missing in Brazil. Most of them have disappeared since the “pacification” of the favelas was unleashed on the poor communities – which are inhabited by a fifth of Rio de Janeiro’s population. Brazilians have given a name for the missing, they call them Amarildo, by the name of a missing person, whose disappearance is one of the few that was actually investigated. After relentless pressure by the community he lived in, investigations found that the 25 UPP (pacification police units) from Rochina tortured and killed the father of 7 children. Amarildo’s body has never been recovered.

http://www.ragpress.com/2014/05/brazil-pacification-unleashes-terror-on.html

 

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31. Mai 2014 6 31 /05 /Mai /2014 20:35

Street kids murdered

to clean up Brazil ahead of the world cup.

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This picture was posted by the police on their Facebook page

where they bragged about their “successful” work.

They say: “We don’t go into favelas to die. We go in there to kill.”

 

http://www.ragpress.com/2014/05/brazil-pacification-unleashes-terror-on.html

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10. Oktober 2013 4 10 /10 /Oktober /2013 16:04

 

SPORT WIE IM RÖMISCHEN REICH.

Sklaverei wie zur Pharaonenzeit.

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FIFA Pharaonen und Cäsaren

Tempel, Pyramiden, Colosseen, Fussballstadien.

Über Leichen zur nächsten Fussball-WM.

Fussballfunktionäre, Pharaonen und Cäsaren.

Geld macht alles Recht.

Demokratie, der Weg zurück zum Feudalismus und zur Sklaverei.

Dank Demokratie zurück zu den Pharaonen und Cäsaren.

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KATAR über Leichen zur nächsten Fussballweltmeisterschaft.

SPORT WIE IM RÖMISCHEN REICH.

Sklaverei wie zur Pharaonenzeit.

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http://www.spiegel.de/sport/fussball/wm-2022-internationaler-gewerkschaftsbund-erhebt-vorwuerfe-gegen-katar-a-891266.html

 

27. März 2013, 14:40 Uhr
Gewerkschaftsbund über WM-Gastgeber

"Katar ist ein Sklavenhändler-Staat"

Die Fußballwelt ist 2022 zu Gast in Katar, doch der Wüstenstaat steht massiv in der Kritik. Die Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes brandmarkt nun die skandalös schlechte Behandlung der Arbeiter, die die neuen Stadien und die Infrastruktur bauen sollen - es werde Todesopfer geben.

Hamburg - Erst die Diskussionen um eine Verlegung des WM-Turniers in den Winter, nun ein massiver Vorwurf über menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in Katar: Die Schlagzeilen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in dem Wüstenstaat reißen nicht ab.

Der Internationale Gewerkschaftsbund ITUC, dem auch der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB angehört, hat scharfe Kritik geäußert: "Katar ist ein Sklavenhändler-Staat. Um die Infrastruktur zu bauen, werden wahrscheinlich mehr Arbeiter sterben als die 736 Fußballer, die bei der WM auf dem Rasen stehen", sagte die ITUC-Generalsekretärin Sharan Burrow der "Bild"-Zeitung. Der Katarische Fußballverband hat sich zu den Vorwürfen auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE noch nicht geäußert.

Bereits im Januar hatte die ITUC über das fragwürdige Arbeits- und Visarecht in Katar berichtet. "Arbeitgeber haben fast völlige Kontrolle über die Arbeitnehmer", sagte Burrow: "Sie alleine entscheiden, ob der Job gewechselt oder das Land verlassen werde dürfe." Für die Neubauten anlässlich der WM, die nach jüngsten Entwicklungen erstmals im Winter stattfinden könnte, werden zudem "Millionen" neuer Arbeitskräfte in das Land geschafft.

"Es geht um Leben und Tod"

Auch seien oftmals versprochene Leistungen und Gehaltszahlungen nicht eingehalten worden. Die Arbeiter müssten zudem in schmutzigen, überfüllten Arbeitslagern leben. "Trotz aller Versprechungen hat sich Katar nicht bewegt. Wir werden in den nächsten Wochen eine weltweite Kampagne starten, um Druck auf die Fifa auszuüben", sagte Kommunikationsdirektor Tim Noonan: "Sowohl über die nationalen Fußballverbände als auch direkt auf die Fifa-Zentrale in Zürich. Es geht hier um Leben und Tod für viele Menschen."

Der Fußball-Weltverband Fifa betonte, dass "die Achtung der Menschenrechte und internationaler Normen Bestandteil all unserer Aktivitäten ist". Die Fifa habe bereits Gespräche mit diversen Arbeits- und Menschenrechtsorganisationen geführt, um sichere und würdige Arbeitsbedingungen in den WM-Ausrichterländern zu gewährleisten.

bka/sid/dpa

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9. August 2012 4 09 /08 /August /2012 17:50

OLYMPIA ZUM SCHEITERN VERURTEILT.

 

OLYMPIA

OLYMP

OH LUMP

OH - LYMPI - JAHR

OLYMPI JA !?

OH - LYMPI - NEIN ?!

 

Wem bringt die Affenbalztanzprozession und Atletenorgie denn wirklich etwas ein.?

Das dumme Volk bezahlt doch nur Monetenorgien

bei Bau und Schau des total geistlos ausstaffierten teuren und pompoesen

Sprint-, Spring-, Werf-, Schwimm-, Box-, Schlag-, Heb-, Stich-, Schiess- und Arschkriecher-Heiligenschrein.

 

OH - LYMPI - JAHR

Ja oder lieber Nein ?!

OLYMPI HIER ?

OLYMPI DA ?

OH - LUMPEN - HIER

OH - LUMPEN - DA

OH - LUMPEN - JAHR

OLYMPIA !!!

2004 – 2008 - 2012

Jetzt wird dem Lumpenstuss das End gemacht.

WER DIE WAHRHEIT HASST, DER IST VERFLUCHT.

© Gustav Staedtler 28. August 2004.

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DER GEIST OLYMPIAS IST ZUM SCHEITERN VERURTEILT.

Voelkerverstaendigung ohne den Willen zur Wahrheit ist zum Scheitern verurteilt.

Solange die Voelker sich nicht im Geist und Willen der Wahrheit verstaendigen, wird es auch keine wirkliche Voelkerverstaendigung, keine Einheit, keinen Frieden und keine Freiheit geben.

 

 

Der Geist Olympias kann zu keinem positiven Ergebnis fuehren.

Der Geist Olympias ist zum Scheitern verurteilt.

Der Geist Olympias ist der Weg in den Ruin.

Olympia hat kein geistig positives Fundament.

OHNE WAHRHEIT IST MAN DER EWIGE VERLIERER.

Logos Theon

Gustav Staedtler

2012

 

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