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27. August 2013 2 27 /08 /August /2013 16:09

SEXUELLER MISSBRAUCH UND SEXUELLE AUFKLÄRUNG.
Medienrummel um den Missbrauch der Vergangenheit, um so vom Missbrauch der Derzeit abzulenken.
Man erhält bezüglich des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen den Eindruck, dass man an der Aufdeckung und Bekämpfung sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen an Schulen, kirchlichen Einrichtungen und Kindergärten etc. gar kein wirkliches Interesse hat.
Es würde gar kein Problem machen eine halbjährliche schriftliche anonyme Schülerbefragung bundesweit durchzuführen, auszuwerten und weiter zu recherchieren.
Desweiteren könnte man eine halbjährliche Schülerbefragung durch geschulte Psychologen und Psychiater unter Ausschluss der Erzieher und des Lehrpersonals im grossen Stil abhalten, so dass Betroffenen, also sexuell Missbrauchten, die Gelegenheit gegeben wird im Schutz der Allgemeinheit ihren sexuellen Missbrauch publik zu machen (bekannt zu geben).
Und es beteht ja auch die Möglichkeit dies geheim und schriftlich zu tun.
DIE-DOFFEN-HETEROS-5-.jpg
Im Übrigen stellt sich bezüglich all desssen nun die Frage, wo denn der Erfolg der sexuellen Aufklärung und Früherziehung geblieben ist, wenn Schüler auch im Jahre 2010 immer noch nicht den Mut und die Kraft aufbringen sexuelle Vergehen ihnen gegenüber frank und frei öffentlich zu machen.

Wo also ist der Rechtsstaat beim Bürger angekommen und was nützt die sexuelle Aufklärung, wenn junge Menschen auch in der Derzeit ihr Recht auf Unversehrtheit nicht ganz unproblematisch einfordern können.?

Man scheint kein wirkliches Interesse an der Aufdeckung, Eindämmung und Beseitigung des Problems zu haben, so dass der Verdacht entsteht, dass der Missbrauch von Minderjährigen viel weiter und extremer verbreitet und erwünscht ist als allgemein publik und dies auch und insbesondere durch Frauen.

Typisch für diese verantwortungslose Verdrängung des Problems ist es, dass man sich nur um weit in der Vergangenheit liegende Fälle kümmert, obwohl der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen durch Frauen und Männer ein Tagesthema ist und auch schon immer war.
stoppschild-paedophilie.jpg
Es war mit der Entstehung der Bundesrepublik ein Problem und ist auch heute 2010 trotz Aufklärung und Sexualkundeunterricht immer noch ein Problem.

Und ein weiteres damit verbundenes Problem ist es, dass viele missbrauchte Kinder und Jugendliche nichts offenbaren, weil sie selber materiell, finanziell oder auch anderweitig davon abhängig profitieren und so dann automatisch in die heimliche Prostitution rutschen.

Und man muss davon ausgehen, dass insbesondere der sexuelle Missbrauch Minderjähriger durch Frauen wesentlich höher liegt als allgemein bekannt, denn in der heutigen Gesellschaft verdrängt man verharmlosend grundsätzlich den sexuellen Missbrauch durch Frauen. Der grosse Buhmann soll der Mann sein und bleiben, auch wenn er es nicht ist, denn die weibliche Art des Missbrauchs ist subtiler, geheimer und wird deshalb verkannt.

DER MISSBRAUCH VON MINDERJÄHRIGEN IST ALSO EINES DER GRÖSSTEN GESELLSCHAFTSPROBLEME DER DERZEIT.
Schon in den 70er Jahren war es bekannt, dass auch Politiker am sexuellen Missbrauch von Minderjährigen und geistig Behinderten beteiligt waren, aber nichts geschah, die Opfer wurden ignoriert und isoliert.
Wen wundert es da, wenn der Staat nichts wirklich Durchgreifendes gegen den sexuellen Missbrauch an Kindern unternimmt.?
Von der Lüge erzogen, um die Liebe betrogen, die Kinder des Mommons waren nie wirklich Kind.
Sagen Sie Herr Präsident, was ist erlaubt, dass man es denkt in ihrem Volk, in ihrem Land und in ihrem Parlament.?
Sagen Sie Herr Präsident, wie soll die Welt sich ändern, wenn die Zukunft ohne Warhheit ist, wenn im Angstwahn man erstickt, die Dekadenz die Kindheit frisst.?

*
Vorsätzlich Fehler zu begehen, das nennen sie Politik machen.

*
OHNE WAHRHEIT IST UND BLEIBT MAN DER EWIGE VERLIERER.

WER DIE WAHRHEIT HASST, DER IST VERFLUCHT.
Gustav Staedtler./. 8.08.2010./.veritasindeum
VERITAS --- VENI --- VIDI --- VICI.

*
Mehr zum Thema.:

www.zartbitter.de

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Kommentare

Brihu 09/16/2013 16:36

http://german.ruvr.ru/2013_09_10/Macht-und-ihre-Opfer-3420/

10 September, 0:13

Macht und ihre Opfer


STIMME RUSSLANDS Vom 10 bis zum 16 Lebensjahr wurde Norbert Denef von einem Priester missbraucht. Als Entschädigung bekam Denef 25 000 Euro vom Bistum Magdeburg ausgezahlt. Aber kann man ein
kaputtes Leben mit 25 000 Euro wiedergutmachen?

Norbert Denef über sexualisierte Gewalt in Deutschland.

Norbert Denef, vom 10. bis zum 16. Lebensjahr von einem Priester missbraucht und vom Bistum Magdeburg mit 25 000 Euro entschädigt, fordert personelle Konsequenzen. Denef, Vorsitzender des Netzwerks
Betroffener von sexualisierter Gewalt, findet: „Cohn-Bendit muss zurücktreten.“ Eine Stellungnahme zu Cohn-Bendit gibt es von den Grünen nicht.

Herr Denef, eine der Hauptforderungen des „NetzwerkB„ ist die Aufhebung der zivilrechtlichen Fristen für Schadensersatz für die Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Wie sieht die heutige
Gesetzeslage aus und welche Änderungen des Gesetzes fordern Sie?

Norbert Denef: Ich möchte von hinten anfangen. Wir fordern die generelle Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexualisierter Gewalt nicht nur im Zivilrecht, sondern auch im Strafrecht.
Denn nur im Zivilrecht die Verjährungsfristen aufzuheben - das bringt den Betroffenen nicht viel, denn ohne ein Urteil im Strafrecht ist eine Klage im Zivilrecht ist kaum möglich.

Heißt das, dass die Sexualstraftaten, die vor x-jahren begangen wurden, nicht strafrechtlich verfolgt werden?

Norbert Denef: Ja, das ist richtig. Wir diskutieren hier in Deutschland seit Anfang 2010, seit dem die Missbrauchsfälle im Canisius-Kolleg, der Odenwaldschule und anderen öffentlich wurden. Es ist
klar geworden, dass die meisten Betroffenen erst nach Jahrzehnten darüber reden können. Und die neue Gesetzeslage, die die jetzige Bundesregierung CDU/CSU mit der FDP durchgesetzt hat, ist
lediglich eine Erhöhung von drei Jahre. Das heißt 18 bis 21 Lebensjahr sind es jetzt.

Aus welchem Grund ist es so schwierig das neue Gesetz durchzusetzen?

Norbert Denef: Schauen Sie, bei diesem Thema - sexualisierte Gewalt - was immer noch in den Köpfen oben drin ist: Na ja, so schlimm war es ja nicht, denn so sehen die Gesetze aus. Die meisten, die
bestraft werden, kommen mit Bewährung davon, wenn überhaupt, wenn es überhaupt zu einer Klage kommt. Also das Thema wird ganz klein gehalten. Das ist in den Köpfen noch so drin, dass es halt nicht
so schlimm ist, dieses Verbrechen. Und genau das müssen wir ändern. Da müssen wir ansetzen. Wir müssen sagen: Wir brauchen die Aufhebung der Verjährungsfristen! Wir brauchen die Anerkennung dieses
Verbrechens! Und vor allem die Anerkennung der Schäden, die dadurch entstehen, lebenslange Schäden. Und die Täter, die lachen sich ins Fäustchen und kommen, wenn überhaupt mit einer
Bewährungsstrafe davon, und müssen für die Schäden in keinster Weise aufkommen.

Hängt dies ihrer Meinung nach damit zusammen, dass, sollte sich die Gesetzlage ändern, würden sich Opfer zu Wort melden, die möglicherweise das politische Leben manches Spitzenpolitikers gefährden
würden?

Norbert Denef: Das sehen wir in den letzten Wochen, wenn da ein Forscher einige Akten öffnet, dann kann es sehr schnell dazu kommen, dass Politiker in Schwierigkeiten kommen, weil sie sich in der
Vergangenheit für die Aufhebung der Pädokriminalität eingesetzt haben. Wie wir jetzt bei den Grünen sehen, oder bei den Liberalen. Aber es geht durch die ganzen Parteien, das betrifft im Prinzip
alle. Das betrifft auch die Christlichen. Da haben wir in den letzten Jahren sehr viel sehen müssen, was an die Oberfläche gekommen ist. Ich denke, da ist sehr viel Angst mit drin. Sehr viel Angst
auch vor der eigenen Geschichte, Angst davor entdeckt zu werden. Vielleicht auch, dass entdeckt wird, dass man auch Opfer ist, denn wer möchte schon Opfer sein?! In der Politik hat bis jetzt noch
niemand öffentlich gesagt - ich wurde auch sexuell missbraucht. Im Deutschen Bundestag gibt es nicht einen einzigen, der den Mut hatte das zu sagen. Denn wenn er es täte, würde er von seinen
eigenen Kreisen ausgegrenzt. Schauen Sie ein Beispiel: Ich habe 2011 beim Bundesparteitag der SPD die Möglichkeit gehabt drei Minuten für einen Antrag zu sprechen, bei dem es um die Aufhebung der
Verjährungsfristen ging. Nach drei Minuten haben alle Deligierten einstimmig zugestimmt, dass die Verjährungsfristen aufgehoben werden sollen, und bis heute ist nicht wirklich viel passiert. Wobei
die SPD die einzige Partei ist, die mit ihrer Forderung weiter geht als die anderen.

Bei dem Videoportal Youtube, ist eine Videoaufnahme von einer französischen Talk-Show zu finden, in dem Grünenpolitiker Daniel Cohn-Bendit über die Sexualität eines Kindes urteilt. Für ihn sei die,
Zitat: „etwas Fantastisches“. In seinem Buch „Der große Basar“ beschrieb er seine sexuellen Erlebnisse mit fünfjährigen Kinder, in der Zeit seiner Beschäftigung im Kindergarten. Warum reagiert die
Öffentlichkeit heute ganz lässig auf solche Entdeckungen? Warum beschäftigt so ein Verhalten der Politiker keinen?

Norbert Denef: Der Beweis dafür war, dass Cohn-Bendit noch den Theodor-Heuss-Preis bekommen hat, wir von "NetzwerkB" haben dagegen noch eine Demonstration organisiert. Wir haben protestiert. Wir
haben gesagt: Schämt euch! Erst dann ist man vorsichtig wach geworden. Seit dem gab es ja auch diese Welle, dass man gesagt hat - da muss etwas aufgearbeitet werden, bei den Grünen. Und das ist ein
Schlag ins Gesicht, wenn so jemand einen Preis kriegt. Da hat man versucht das runterzuspielen. Im Fall Cohn-Bendit sagen wir: Volker Beck und Daniel Cohn-Bendit waren diejenigen, die als
Schreibtischtäter Pädokriminalität verherrlicht haben. Sie haben sich dafür eingesetzt, dass es überhaupt so weit kommen konnte in den 80-er Jahren. Das waren die Haupttäter, und die dürfen nicht
in der Politik sein. Wir fordern den Rücktritt! Es kann nicht sein, dass solche Politiker in hohen Ämtern heute noch aktiv sind, und dafür sogar einen Preis kriegen.

Was ist Ihnen über die Opfer der Sexualstraftaten bekannt?

Norbert Denef: Ich schaue jetzt auf 20 Jahre zurück. Ich habe vor 20 Jahren mein eigenes Schweigen gebrochen, bin damit an die Öffentlichkeit gegangen.

Damals, als Sie an die Öffentlichkeit gegangen sind, wie ist es Ihnen damals ergangen? Haben Sie genug Unterstützung bekommen?

Norbert Denef: Nein! Das kann man heute noch klassisch nachlesen. Das habe ich schon damals in den Fachbüchern lesen können, was dann passiert, wenn man nach draußen ging.

Genau das ist auch eingetroffen. Das heißt die Abgrenzung aus der Familie. Ich habe das im Familienkreis bekannt gegeben im Beisein der beiden Täter.

Dann hat man mich von der Herkunftsfamilie bis zum heutigen Tag ausgegrenzt. Nicht nur aus der Familie, sondern auch aus der Kirchengemeinde und aus der ganzen Stadt.
Das heißt, wenn ich dort in die Stadt gehe, würde ich da nicht mehr alleine hingehen. Da gehe ich nur mit einem Fernsehteam hin, weil ich da Angst habe, dass irgendwelche Leute so viel Wut und Hass
haben, dass sie mir was antuen könnten.

Daran erkennt man, auch an dem Weg den ich öffentlich gehe, wie die Familie, die Gesellschaft, wie die Politik...wie wir alle damit umgehen.
Alexander Sorkin
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2013_09_10/Macht-und-ihre-Opfer-3420/