Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog
19. September 2014 5 19 /09 /September /2014 15:25

 

Kundgebung am Brandenburger Tor gegen Antisemitismus - Merkel: "Das jüdische Leben gehört zu uns"

G.S.Komm.: Und was ist denn nun jüdisches Leben?

ETWA DER LÜGE DIE EHRE GEBEN und dies Toleranz nennen?

 

Einen schlimmen Sommer hätten die Juden hinter sich, so der Präsident des Zentralrats der Juden, der zur Demonstration gegen Antisemitismus in Berlin am Sonntag aufgerufen hatte. Mehrere tausend Menschen folgten dem Ruf und kamen zum Brandenburger Tor. Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte in ihrer Rede ein entschiedenes Eintreten gegen Judenfeindlichkeit.

 

Mehrere tausend Menschen haben sich am Sonntagnachmittag am Brandenburger Tor in Berlin versammelt, um gegen Judenhass in Deutschland und Europa zu protestieren. Initiiert wurde die Demonstration unter dem Motto "Steh auf! Nie wieder Judenhass!" vom Zentralrat der Juden in Deutschland, der damit ein Zeichen gegen antisemitische Tendenzen in der Bundesrepublik setzen will. Während die Polizei zunächst von 4.000 Besuchern sprach, schätzte der Zentralrat die Zahl der Demonstranten auf etwa 8.000.

 

Zu der Demo kamen damit weit weniger Menschen als erhofft - ursprünglich war mit mehreren zehntausend Teilnehmern gerechnet worden. Vor 14 Jahren hatten bei einer Kundgebung in Berlin nach einem Brandanschlag auf eine Synagoge 200.000 Menschen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus demonstriert.

 

Die Juden in Deutschland hätten "wahrlich kein Sommermärchen erlebt", sagte der Präsident des Zentralrats, Dieter Graumann, in seiner Rede."Ich will nicht dramatisieren, aber das waren wirklich die schlimmsten antisemitischen Parolen seit vielen, vielen Jahrzehnten".

Besonders ärgere ihn der Versuch, die Schmähungen mit dem Gaza-Krieg zu rechtfertigen. "Was hat das eine mit dem anderen zu tun, wenn auf deutschen Straßen Juden als Schweine beschimpft werden?", fragte Graumann.

"Die katholische Kirche gehört zu Ihren Freunden"

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte in ihrer Rede ein entschlossenes Eintreten gegen Judenfeindlichkeit: Dass heutzutage Menschen wegen ihrer Zugehörigkeit zum jüdischen Glauben angepöbelt würden, "das ist ein ungeheurer Skandal", sagte Merkel. Sie betonte, dass die deutschen Behörden mit aller Härte gegen antisemitische Drohungen und Gewalt vorgingen. "Mit dieser Kundgebung machen wir unmissverständlich klar: Jüdisches Leben gehört zu uns. Es ist Teil unserer Identität und Kultur."

G.S.Komm.: So sieht Merkel und ihr dekadentes Kabinett auch aus.

<>

DEUTSCHLAND-EIN-LUEGNER-VON-GRUN-D-AUF.2.jpg

<>

Auch christliche Kirchenvertreter wandten sich gegen antisemitische Anfeindungen: "Die katholische Kirche gehört zu Ihren Freunden. Wir stehen an Ihrer Seite", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Münchner Kardinal Reinhard Marx, an die Adresse der jüdischen Bürger. Dass jüdische Einrichtungen nach wie vor rund um die Uhr von der Polizei geschützt werden müssten, "erfüllt mich immer wieder neu mit Scham", sagte der Vorsitzende des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider.

 

Im Publikum saßen neben Bundespräsident Joachim Gauck und SPD-Chef Sigmar Gabriel auch der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff und Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD).

 

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, bedauerte es, dass vor dem Berliner Brandenburger Tor gegen Antisemitismus und Judenhass demonstriert werden muss. "Aufrechte Bürger müssten sich eigentlich schämen, dass so eine Demonstration in diesen Zeiten notwendig ist", sagte die Politikerin am Sonntagmittag während eines Gottesdienstes in der Berliner Zionskirche.

Graumann: "Resignieren gilt nicht"

 

Graumann sagte vorab dem rbb, die Juden hätten einen schlimmen Sommer hinter sich. "Wir haben Schockwellen von Judenhass gehabt, Synagogen sind angegriffen worden, jüdische Menschen sind bedroht worden."

 

Er betonte die Wichtigkeit der Kundgebung am Sonntag. Allerdings wolle er diese auch nicht überhöhen: "Es war vor der Kundgebung nicht alles schlecht, es wird nach der Kundgebung nicht plötzlich das Paradies ausbrechen, wir werden nicht für alle Zeit den Antisemitismus ausrotten damit." Aber es solle ein Signal sein: "Erstens: Wir Juden sind getroffen. Zweitens: Wir lassen uns nicht unterkriegen, Resignieren gilt nicht."

 

G.S.Komm.: Mit den Juden kann es niemals ein Paradies geben, das Paradeis mit Juden ist eine Unmöglichkeit.

 

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), der ebenfalls zur Kundgebung kam, forderte zuvor ein konsequentes Eintreten gegen Antisemitismus und Judenhass. "Wir dürfen nicht weghören, wenn Hass-Parolen ertönen, und nicht wegsehen, wenn Bürgerinnen und Bürger bespuckt, beleidigt und geschlagen oder Gebetsorte angegriffen werden. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich bei den Tätern um Ewiggestrige handelt oder um Menschen, die aktuelle Themen wie den Nahostkonflikt als Motiv vorschieben", sagte Wowereit.

 

Die Brandenburger Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) sagte vorab, es sei wichtig, mit vielen anderen Menschen ein Zeichen gegen Antisemitismus und für Demokratie und Toleranz zu setzen. "Das Judentum ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Darum setzt sich Brandenburg für das Wiedererstehen des jüdischen Lebens ein."

Stand vom 14.09.2014

 

G.S.Komm.: Wenn Lüge und Wahrheitsfeindlichkeit eine Bereicherung für das deutsche Volk sind, was ist dann das deutsche Volk. Was ist dann dieses heutige Deutschland ausser 666.

Gustav Staedtler

Diesen Post teilen

Repost 0
Published by phosphoros.over-blog.de - in Deutschland
Kommentiere diesen Post

Kommentare